Neubau Zum Guten Hirten
Neues vom Bau
Kurzer Rückblick: Vor knapp einem Jahr, am 02. März 2024 ging’s los: an insgesamt 10 Tagen waren über 40 fleißige Helfer:innen am Werk: Aus- und Umräumen von Gemeindesaal, Jugendräumen, Nebenräumen ... und nicht zuletzt der Bühne über dem Hauptschiff der Kirche. Jeder freie Winkel, vom Keller bis zum Dachboden in Pfarrhaus und Turm wurde für Material verplant, dass immer wieder gebraucht wird, Stühle und Tische in St. Albert eingelagert, mindestens sechs Lastwagenmulden an Müll, Holz- und Metallabfällen entsorgt … Die KjGler sortierten ihre Freizeitmaterialien, zogen einiges davon nach Elchingen um und gruben Tonnen von Pflastersteinen vorm Clubi aus. Sie sollen für den neuen Grillplatz wiederverwendet werden.
Die Taufkapelle wurde abgetrennt, die Schränke der Sakristei dorthin umgezogen, Antonius musste dem Technikraum weichen und hat jetzt seinen Platz auf der linken Seite der Kirche. Ab Anfang November war die Kirche nicht mehr beheizbar, die ausgeliehenen Heizstrahler … bemühten sich sehr. Die Stammheimer sind hart im Nehmen: in der Kirche rückte man bei den Gottesdiensten zusammen, zum Kirchenchorkonzert brachten manche wärmende Decken mit.
Wohl am härtesten war der letzte Arbeitseinsatz am 04. Januar 2025: Kirchenbänke und Holzboden im Seitenschiff wurden ausgebaut, wieder wurden schwere Steine bewegt, Maria bekam einen neuen Platz im Chor - und das bei eisigen Temperaturen in einem zu diesem Zeitpunkt schon wochenweise ungeheizten Kirchenraum.
Aktuell: Die Nachbarn wurden schriftlich über unser Bauvorhaben informiert und um Verständnis für Baulärm und Unannehmlichkeiten gebeten. Seit dem 13. Januar 2025 haben jetzt die Profis das Sagen. Die Kirche ist geschlossen und bleibt das auch voraussichtlich bis zum 23. Februar 2025. Den Kirchenraum füllt ein filigranes Gerüst. Zwischen Kirchenschiff und ehemaligem Seitenschiff wurde eine Staubwand eingezogen und die Heizpaneele werden vom Dachboden aus eingebaut und angeschlossen, die Übergangssakristei bekam teilweise einen neuen Fliesenboden.
In unglaublichem Tempo wurden Kindergarten, Terrasse und Gemeindezentrum entkernt, auf den Rohbau zurückgebaut. Heute, am 06. Februar 2025, hat der Bagger zugebissen; in den nächsten Tagen wird das Gemeindezentrum Biss für Biss verschwinden.
Für unsere Gemeinde heißt das: immer wieder flexibel reagieren, weil beim Bauen nicht alles konkret geplant werden kann, mit Staub und Dreck fertig werden, …
Es heißt aber auch, sich an jedem Fortschritt freuen und zusammen überlegen, was wir tun können, um über diese schwierige Phase miteinander in Kontakt zu bleiben und uns nicht aus dem Blick zu verlieren.
Packen wir’s an!